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Die besten Spielplätze sind gar keine!Sportpark Hennen in IS

Haupteingang Westfalenpark DO

Auftraggeber:

Westfalenpark Dortmund  
Projektort Westfalenpark Haupteingang Ruhrallee 7 Kindermuseum  
Leistungen: Freianlagen nach HOAI, Lp 1-8  
Planungszeitraum: seit 2024  
Bauzeit: Baubeginn vorr. 2027 (Hochbau 2026)  
Honorar netto: folgt  
Bausumme netto: ca. 3,5 Mio €  
Projektgröße: ca. 1,5 ha + Dachbegrünung Hochbau

 

Bauliche Besonderheiten: intensives Gründach mit "nahtlosem" Übergang in die Landschaft  
3D-Visualisierung durch:  loomn Architekturkommunikation, Gütersloh  


Neuplanung der Freianlagen des Eingangs Ruhrallee mit ca. 1,5 ha Fläche zuzüglich der intensiven Dachbegrünung des Kindermuseums. Dazu gehören der Eingangsvorplatz, der Empfangsplatz und die Volleyballfelder. Insbesondere orientieren sich die neu herzustellenden Freianlagen am neuen und neu verorteten Gebäude des Kindermuseums mondo mio!, welches zugleich auch Kassengebäude und Foyer für die Parkbesucher ist und die nordwestliche Parkkante ausbildet.

Die Entwurfsidee des Gebäudes und die Entwurfsidee der Freianlagen sind eng miteinander verzahnt und sprechen eine einheitliche Sprache. Freianlagen und Architektur harmonieren so stark miteinander, dass man beim Betrachten des Plans den Eindruck hat, es handele sich um eine reine Grünfläche.

Das über allem stehende Narrativ ist der Aufbruch sowohl der Natur aus dem Befestigten wie auch des Befestigten aus der Natur. In diesem archaisch-dramatisch inszenierten Wechselspiel aus Natur und Kultur kommt es zu Verwerfungen und Abbrüchen, zum geologischen Driften von Schollen und zugleich aber zu einer Einbettung in die Natur. Das Gebäude erhebt sich von unten kommend – eine Assoziation wäre das isländische Soden- oder Erdhaus der Wikinger - und erhebt damit die Natur. In diesem Prozess entstehen Böschungen am Haus und im Umfeld zu grünen Schollen, die vom Zentrum dieser „Verwerfung“ wegdriften. Um dieses Bild zu betonen, erhalten die Freianlagen eine sehr ruhige, fast unscheinbare Grundierung. Anstelle der heutigen Pflasterwechsel von außen nach innen und der verwinkelten Ränder zeigt der neue Vorplatz eine in den äußeren Rändern klare Form und Führung von der Maurice-Vast-Straße (U-Bahn) zum Eingang hin.

Die Aufbrüche geschehen als auf dieser Grundierung, und zugleich schmiegen sich die anthropogenen Nutzungen wiederum unter (Gebäude) bzw. an diese Schollen. Felssteine in der grünen parkseitigen Dachböschung laden zum Sitzen ein, von den grünen Schollen werden kleine Sitz- und Aufenthaltsflächen herausgestanzt und „befriedet“.

Die Vegetation ist eine natürliche, tendenziell wilde, aber auch sehr offene. Passend zum Narrativ bestimmen krautige und niedrige Heidesträucher das Bild. Die Vegetation rahmt die Blickbeziehungen, ohne sie zu brechen.

Vorplatz und Entrée sind eine zusammenhängende Fläche, nur dezent voneinander getrennt durch eine möglichst transparente Tor- und Zaunanlage.

 


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